Seborrhoisches Ekzem (seborrhoische Dermatitis)

Die Hautkrankheit äußert sich durch gelbliche, fettige Schuppen, die sich unter anderem auf der Kopfhaut bilden. Unter den Schuppen ist die Haut gerötet. Spezielle Shampoos und Cremes können helfen

aktualisiert am 21.05.2014
Mann bürstet sich die Haare

Schuppen in den Haaren? Dahinter kann unter Umständen ein seborrhoisches Ekzem stecken


Was ist eine seborrhoische Dermatitis / seborrhoisches Ekzem?

Die seborrhoische Dermatitis ist harmlos, nicht ansteckend und gehört zu den häufigsten Hautkrankheiten. Die Begriffe "seborrhoisches Ekzem" und "seborrhoische Dermatitis" stellen die Fachbegriffe für dieselbe Krankheit dar. Umgangssprachlich nennt sie sich auch Gneis.

Welche Ursachen eine seborrhoische Dermatitis hervorrufen, ist nicht genau bekannt. Wahrscheinlich spielen bestimmte Hefepilze eine Rolle, die die Haut übermäßig besiedeln. Der Körper antwortet auf diese Mikroorganismen mit einer verstärkten Entzündungsreaktion. Experten vermuten zudem, dass die Zusammensetzung des Talgs verändert ist. Die Neigung, immer wieder ein seborrhoisches Ekzem zu entwickeln, scheint genetisch bedingt zu sein. Die Krankheit stellt bei Erwachsenen die häufigste Ursache für Kopfschuppen dar, kommt jedoch auch bei Babys vor.

Frau Angela Unholzer

Symptom: Weißlich-gelbliche Schuppen

Die seborrhoische Dermatitis äußert sich durch weißlich-gelbliche Hautschuppen, die oft auch fettig sind. Darunter ist die Haut gerötet und entzündet. Bei manchen Patienten jucken die Hautbereiche, bei anderen treten keine Beschwerden auf.

Die Schuppen bilden sich besonders auf der Kopfhaut und im Gesicht. Hier sind vor allem die Augenbrauen, die Nasolabialfalten beidseits des Mundes und der Bartbereich betroffen. Manchmal entstehen die Schuppen auch in der Mitte der Brust (Brustbeinregion) sowie an anderen Stellen des Rumpfes.

Da das seborrhoische Ekzem bestimmte Körperstellen betrifft und charakteristisch aussieht, fällt dem Hautarzt die Diagnosestellung meist nicht schwer. Möchte er andere Hautkrankheiten – zum Beispiel eine Schuppenflechte – ausschließen, entnimmt der Arzt in örtlicher Betäubung eine Hautprobe. Diese wird dann unter dem Mikroskop feingeweblich untersucht.

Zur Behandlung des seborrhoischen Ekzems kommen Antipilzmittel und Kortisonpräparate in Betracht. Patienten tragen die Medikamente in Form von Shampoos oder Cremes auf – je nachdem, wo sich die schuppenden Stellen befinden. In vielen Fällen normalisieren sich die Hautbereiche nach der Therapie. Allerdings tritt die seborrhoische Dermatitis oft erneut auf oder verläuft chronisch.

Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.


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