Netzhautablösung

Eine Netzhautablösung kommt relativ selten vor. Wird sie nicht sofort behandelt, kann das betroffene Auge erblinden. Deshalb sollte der Patient bei entsprechenden Symptomen sofort zum Augenarzt gehen

aktualisiert am 16.01.2014

Die Netzhaut befindet sich zwischen Aderhaut und Glaskörper (Für die komplette Grafik bitte auf die Lupe oben links klicken!)


Was ist eine Netzhautablösung?

Eine Netzhautablösung liegt vor, wenn sich die Netzhaut (Retina) vom darunterliegenden Pigmentepithel abhebt. Letzteres sitzt direkt unter der Netzhaut und liegt der Aderhaut auf. Die Netzhaut ist im hinteren Augenabschnitt lokalisiert und enthält neben zahlreichen Blutgefäßen spezialisierte Sinneszellen – die Stäbchen und Zapfen. Die Retina leitet die äußeren Lichtreize an den Sehnerv, über den die Informationen im Gehirn zu dem Bild zusammengesetzt werden, das wir wahrnehmen.

Häufigste Ursache: Altersbedingte Risse und Löcher in der Netzhaut

Eine Netzhautablösung, in der Fachsprache Ablatio retinae genannt, kommt relativ selten vor. Sie betrifft etwa einen von 10.000 bis 20.000 Menschen jährlich. Die Augenkrankheit tritt gehäuft im höheren Lebensalter auf, seltener aber auch bei jungen Menschen. Der Grund: Im Laufe des Lebens schrumpft der Glaskörper (Glaskörperabhebung). Da dieser an bestimmten Stellen an der Netzhaut heften kann, zieht er an ihr und sie kann einreißen. Der Riss ruft ein Loch in der Netzhaut hervor, durch das beim alternden Glaskörper Flüssigkeit hindurchtreten kann. Dadurch löst sich die Netzhaut von ihrer Unterlage ab. Menschen, die stark kurzsichtig sind, die Diabetes mellitus haben oder die wegen eines grauen Stares (Katarakt) operiert wurden, haben ein höheres Risiko für eine Netzhautablösung. Weitere Auslöser und Risikofaktoren finden Sie im nächsten Kapitel.

Symptome: Woran erkennt man eine Netzhautablösung?

Reißt die Netzhaut ein oder löst sich gar ab, ruft dies typische Beschwerden hervor. Patienten berichten häufig über Lichtblitze und Punkte, Linien oder "Nebelschwaden", die sich mitbewegen. Auch ein "Rußregen", also ein Schwarm schwarzer Pünktchen, kann vorkommen. Manche Betroffene nehmen einen dunklen Vorhang oder Schatten im Gesichtsfeld wahr.

Wer solche Symptome bemerkt, sollte schnellstmöglich einen Augenarzt aufsuchen. Der kann den hinteren Bereich des Auges untersuchen und die Diagnose stellen. Sieht er nur Risse in der Netzhaut, kann diese üblicherweise mit einem Laserstrahl behandelt werden. Hat sich die Netzhaut jedoch bereits abgelöst, muss im Normalfall ein spezialisierter Augenchirurg eine Operation vornehmen. Netzhautlöcher oder gar eine Netzhautablösung lassen sich nicht durch Medikamente behandeln.

Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.


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