Was die Bauchspeicheldrüse leistet

Bauchspeicheldrüsenentzündung, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Diabetes – wenn das Stoffwechselorgan erkrankt, kann das weitreichende Folgen haben

aktualisiert am 12.02.2018

Die Bauchspeicheldrüse sitzt im Oberbauch und gibt unter anderem Verdauungsenzyme wie Lipase und Amylase in den Dünndarm ab


Die Bauchspeicheldrüse (das Pankreas) ist im Vergleich zu ihren Aufgaben unscheinbar. Sie wiegt bei Erwachsenen gerade einmal 60 bis 100 Gramm, misst in der Länge 15 bis 20 Zentimeter und ist ein bis zwei Zentimeter dick. Sie liegt zwischen Zwölffingerdarm, Magen und Milz und besteht aus Pankreaskopf, -körper und -schwanz.

Der Inselapparat der Bauchspeicheldrüse produziert Stoffwechselhormone, die den Blutzucker regulieren:

  • Insulin senkt den Blutzucker. Das Hormon entsteht in den Beta-Zellen
  • Glukagon hebt den Blutzucker an. Es wird in den Alpha-Zellen gebildet

Außerdem stellt die Drüse Verdauungssäfte für den Darm her. Diese enthalten Enzyme, die die Nahrung in ihre biochemischen Grundbausteine zerlegen.

Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse

Die zentrale Stellung der Bauchspeicheldrüse im Stoffwechsel wird klar, wenn sie erkrankt und nicht mehr richtig arbeitet. Eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse heißt Pankreatitis. Ärzte unterscheiden eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung (akute Pankreatitis) und eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung (chronische Pankreatitis). Funktioniert die Blutzuckerregulierung nicht mehr richtig, kann ein Diabetes mellitus ("Zuckerkrankheit") entstehen. Oft spät erkannt wird Bauchspeicheldrüsenkrebs. Hier finden Sie ausführlichere Informationen zu Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse:


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