Traditionelle chinesische Medizin (3):
Die Pflege des Qi

Qigong, Tai-Chi und Tuina können den gestörten Fluss der "Lebensenergie" (Qi) harmonisieren

von biochistka, 26.06.2010
Tai Chi

Entspannt und stärkt: Aus der ursprünglichen Kampfkunst Tai-Chi entstand eine Entspannungstechnik mit fließenden Bewegungen im Zeitlupentempo


Nach überlieferter altchinesischer Vorstellung erhält der Mensch sein Qi aus drei Quellen: bei der Geburt von der Mutter und später durch die Atmung sowie über die Nahrung. Qi durchströmt den Körper in Leitbahnen, den Meridianen, es nährt und schützt die Organe. Krankheit entsteht, wenn der Fluss des Qi gestört ist. Dann leiden bestimmte Organsysteme entweder unter einem Qi-Stau oder einer Qi-Leere.

 
Gezielte Stimulation – beispielsweise durch Akupunkturnadeln – soll den Energiefluss wieder ins Gleichgewicht bringen. Somit steht der Begriff des Qi zwar im Zentrum der traditionellen fernöstlichen Medizin, doch was genau er bedeutet, bleibt verschwommen. Eine einheitliche Definition gibt es bisher nicht.


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