Sport trotz Krankheit: Wichtige Tipps

Auch wer dauerhaft Medikamente einnimmt, sollte nicht auf körperliche Bewegung verzichten. Was Sportler beachten sollten

von Dr. Martin Allwang, 04.09.2017

Gruppenerlebnis: Rudern trainiert den ganzen Körper bei geringem Verletzungsrisiko


Bis vor 20 Jahren mussten sich ­Patienten mit Herzschwäche und vielen anderen chronischen Erkrankungen auf ärztlichen Rat hin schonen. Dann stellte sich heraus, dass wohldosiertes Training zumindest nicht schadet. Heute ist man noch einen Schritt weiter.

"Bei vielen chronischen Erkrankungen setzen wir Ärzte körperliches Training wie ein zusätzliches Medikament ein", sagt Professor Martin Halle, ärztlicher Direktor des Instituts für Prävention und Sportmedizin am Klinikum rechts der Isar in München. Doch wie bei jeder Arznei muss auch beim Sport darauf geachtet werden, dass er sich mit den anderen Medikamenten verträgt, die der Patient bekommt. Was Sie berücksichtigen müssen, wenn Sie dauerhaft Arzneien nehmen und trainieren möchten:

Medikamente und Sport

Schmerzmittel beim Sport

Auch für Sportler gilt: Nehmen Sie die Mittel auf Dauer nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt. Und niemals zur Vorbeugung.

Entzündungshemmende Mittel werden von vielen Freizeitsportlern zu unkritisch verwendet. Manche nehmen die Präparate sogar zur Vorbeugung, etwa wenn sie leicht Knieschmerzen bekommen. Der Dauergebrauch ist jedoch riskant, denn die Wirkstoffe be­lasten die Nieren und die Leber. Zudem steigt das Risiko für Schäden der Magenschleimhaut bis hin zur Magenblutung.


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