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Speiseröhrenkrebs: Diagnose

Liegt der Verdacht auf Speiseröhrenkrebs nahe, führt der Arzt eine Spiegelung der Speiseröhre durch. Bestätigt sich die Diagnose, helfen weitere Untersuchungen, das genaue Tumorstadium festzustellen und die Therapie zu planen

aktualisiert am 26.07.2013
Forscher

Speiseröhrenkrebs nachweisen: Unter dem Mikroskop lassen sich entartete Zellen in einer Gewebeprobe erkennen


Erste Hinweise auf einen möglichen Speiseröhrenkrebs können sich zum Beispiel ergeben, wenn der Patient an Vorerkrankungen wie einer Refluxkrankheit leidet oder über zunehmende Schluckbeschwerden berichtet. 

Wichtigste Untersuchungsmethode ist dann die Spiegelung der Speiseröhre (Ösophagoskopie). Bei diesem endoskopischen Verfahren kann der Arzt die Schleimhaut der Speiseröhre begutachten und kleine Gewebeproben entnehmen (Biopsie). Diese Proben werden dann unter dem Mikroskop feingeweblich (histologisch) auf das Vorliegen von Tumorzellen untersucht. Finden sich entartete Zellen, muss anhand der Gewebeproben festgestellt werden, ob es sich um ein Plattenepithelkarzinom oder ein Adenokarzinom handelt.

Im Anschluss an die Diagnosefindung kommen Methoden zum Einsatz, mit denen sich Lage und Ausbreitung des Tumors sowie das Vorhandensein von Fernmetastasen feststellen lassen (Staging-Untersuchungen):

•  Bei der endoskopischen Ultraschalluntersuchung der Speiseröhre (Endosonografie) wird ein Ultraschallkopf direkt in die Speiseröhre vorgeschoben. So kann festgestellt werden, wie tief der Tumor in die Speiseröhrenwand eingedrungen ist (T-Stadium) und ob er in umgebende Lymphknoten gestreut hat (N-Stadium).

•  Die Computertomografie (CT) wird als weiteres bildgebendes Verfahren eingesetzt, um Informationen zur Lage und Größe des Tumors zu erhalten. Zudem können Mediziner herausfinden, wie weit sich der Tumor in die Umgebung ausgebreitet hat und ob befallene Lymphknoten oder Fernmetastasen vorliegen.

•  Die Positronenemissionstomografie (PET) kann, auch in Kombination mit der CT (PET/CT), helfen, Metastasen in entfernten Lymphknoten oder Organen zu entdecken, insbesondere solche, die mit anderen Methoden nicht gefunden wurden.

Tumorstadium:

Bösartige Tumoren der Speiseröhre werden nach dem internationalen TNM-System klassifiziert. Es beschreibt die Ausbreitung des Tumors innerhalb des Entstehungsorgans, ob Lymphknoten befallen sind und ob Fernmetastasen (Tochtergeschwülsten in anderen Organen) vorliegen.

Der Buchstabe T bezeichnet dabei die Ausdehnung des Tumors: T1 liegt vor, wenn sich der Tumor nur in der Schleimhaut (T1a) beziehungsweise in die unter der Schleimhaut liegende Schicht ausgebreitet hat (T1b), T2 wenn auch noch die Muskelschicht  befallen ist. T3 besagt, dass der Tumor bis zur Außenschicht der Speiseröhre vorgedrungen ist und T4, dass auch Nachbarstrukturen wie die Luftröhre, das Lungenfell oder der Herzbeutel betroffen sind. Das N-Stadium gibt Auskunft darüber, ob Lymphknoten befallen sind  und über das Ausmaß eines Lymphknotenbefalls (N0: kein Befall; N1: ein bis zwei Lymphknoten befallen; N2: drei bis sechs Lymphknoten befallen; N3: mehr als sechs Lymphknoten befallen). Mit dem Buchstaben "M" wird das Fehlen (M0) beziehungsweise das Vorhandensein (M1) von Fernmetastasen angegeben.

Die TNM-Klassifikation bildet die Grundlage für die Stadieneinteilung:

•  Stadium IA entspricht T1N0M0-Tumoren

•  Stadium IB entspricht T2N0M0-Tumoren

•  Stadium IIA umfasst T3-Tumoren ohne Lymphknotenbefall oder Fernmetastasen (N0M0)

•  Stadium IIB entspricht T1- oder T2-Tumoren mit Lymphknotenbefall (N1), jedoch ohne Metastasen (M0)

•  Stadium III (unterteilt in IIIA, IIIB und IIIC) liegt bei T1- bis T4-Tumoren mit Lymphknotenbefall  sowie bei T4-Tumoren ohne Lymphknotenbefall vor, jeweils ohne Metastasen

• Stadium IV beschreibt die metastasierte Erkrankung


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