Myome: Symptome

Myome können unterschiedliche Beschwerden wie Druckgefühl, Unterleibsschmerzen, Zwischenblutungen oder verstärkte Monatsblutungen auslösen – oder symptomlos bleiben

aktualisiert am 14.03.2014

Myome lösen manchmal Druckgefühle und Schmerzen aus


Oft werden die Knoten rein zufällig entdeckt – bei einem Routine-Check beim Frauenarzt. Sie können aber auch eine ganze Reihe von Symptomen verursachen. Art und Ausprägung hängen von der Lage und Größe sowie auch von der Wachstumsgeschwindigkeit der Myome ab.

Die häufigsten Beschwerden sind Menstruationsstörungen in Form von verstärkten und verlängerten Periodenblutungen oder Zwischenblutungen. Diese Blutungen können mit wehenartigen Schmerzen oder Krämpfen einhergehen. Durch den erhöhten Blutverlust im Zuge der starken und langen Perioden entsteht manchmal eine Blutarmut. Anzeichen dafür können Müdigkeit und Leistungsabfall sein.

Weitere mögliche Symptome sind Druck- und Fremdkörpergefühl im Unterbauch und Beschwerden beim Geschlechtsverkehr. Je nach Größe, Lage und Wachstum üben Myome Druck auf andere Organe aus und beeinträchtigen damit vor allem Blase, Nieren und Enddarm in ihren Funktionen. So führen Knoten, die in Richtung Blase wachsen, oft zu einem verstärkten Harndrang. Drückt das Myom auf die Harnwege, kann das einen Harnstau verursachen, das Risiko für eine Blasenentzündung erhöhen und in ausgeprägten Fällen sogar die Nieren schädigen. Drückt eine Wucherung auf den Enddarm, ruft das unter Umständen eine Verstopfung hervor. Große Myome quetschen manchmal die Nervenbahnen, die Rücken, Becken und Beine versorgen. Auf diese Weise entstehen Bein- oder Rückenschmerzen.

Oft treten die Beschwerden hauptsächlich in der Zeit vor und während der Periode auf. Bei ausgeprägten Myomen können die Symptome allerdings auch dauerhaft bestehen.

Myome können in sehr seltenen Fällen zu einem bösartigen Tumor entarten, einem so genannten Sarkom. Im Gegensatz zum gutartigen Myom dringt das Sarkom in das umliegende Gewebe ein. Außerdem können Zellen über die Blut- und Lymphgefäße in weiter entfernte Gewebe gelangen und dort Absiedlungen (Metastasen) bilden. Die Behandlung richtet sich nach dem Krankheitsstadium und unterscheidet sich deutlich von der des Myoms.

Myome und Schwangerschaft

Myome führen manchmal bei Schwangerschaften zu Problemen. Sie können unter dem Einfluss der veränderten Hormonspiegel stark an Größe zunehmen. Studien haben gezeigt, dass Fehl- und Frühgeburten häufiger vorkommen als bei Schwangeren, die keine Myome haben. Große Wucherungen sind ein möglicher Auslöser von vorzeitigen Wehen oder Lageanomalien des Kindes.

Die Knoten können auch das Entstehen einer erschweren. Unter Umständen stören sie die Einnistung des Embryos in die Gebärmutterhöhle. Wie und ob Myome bei einer schwangeren Frau oder bei behandelt werden müssen, sollte im individuellen Fall mit dem Frauenarzt besprochen werden.


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