Malignes Melanom: Wissenswertes und Selbsthilfe

Wer bereits an Hautkrebs erkrankt war, sollte sich besonders sorgfältig vor zu viel UV-Licht schützen

aktualisiert am 11.09.2013
Damen mit Sonnenbrille

Die richtige Kleidung, Sonnenbrille, Sonnencremes und vernünftiges Verhalten – so wappnen Sie sich gegen schädliche UV-Strahlen


Die Prognose des malignen Melanoms hängt ganz entscheidend von der Tumordicke ab. Patienten mit Melanomen bis zu einer Tumordicke von 0,75 Millimeter haben eine normale Lebenserwartung. Daher ist die Früherkennung meist durch den Patienten oder Angehörige selbst von großer Bedeutung.

Wurde bereits ein Melanom diagnostiziert, sollte das Risiko an einem Zweitmelanom zu erkranken, möglichst reduziert werden. Da UV-Licht eine wichtige Rolle bei der Entstehung maligner Melanome spielt, kann der Patient durch den richtigen Umgang mit der Sonne wichtige Selbsthilfe leisten. Richtiger und konsequenter Sonnenschutz beinhaltet sowohl richtiges Verhalten als auch den Schutz durch Kleidung und Sonnenschutzmittel.

Richtiger und konsequenter Sonnenschutz

  • Verhalten: Meiden der Sonne zwischen 11:00 und 15:00 Uhr
  • Textiler Sonnenschutz: Tragen spezieller Sonnenschutzkleidung inklusive Sonnenhut
  • Lichtschutzfaktoren (LSF): Verwendung von Sonnencremes mit UVB- und UVA-Schutz, in Mitteleuropa je nach Hauttyp LSF 15-25; eine halbe Stunde vor der Sonnenexposition dick eincremen
  • Schutz der Augen: Tragen einer Sonnenbrille mit komplettem UV-Schutz (bis 400 nm)

Je früher ein Melanom entdeckt wird, desto besser die Heilungschancen. Deshalb ist es entscheidend, Melanom-verdächtige Pigmentmale rechtzeitig zu entdecken. Am besten sollte jeder seine Haut regelmäßig nach Auffälligkeiten absuchen, dabei die Kopfhaut nicht vergessen. Melanome können auch an schlecht sichtbaren Stellen entstehen, beispielsweise am Ohr, zwischen den Zehen oder in der Pofalte.

Tipp: Gesetzlich Versicherte ab 35 Jahre haben alle zwei Jahre Anspruch auf einen kostenlosen Hautkrebs-Check beim Hautarzt oder bei speziell ausgebildeten Hausärzten. Wenn ein erhöhtes Erkrankungsrisiko vorliegt, sind meist engmaschigere Untersuchungen sinnvoll. Das sollte mit dem Arzt individuell besprochen werden.


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