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Das Knie – Stütze, die oft Probleme macht

Inneband, Außenband, Meniskus, Kreuzband: Am Knie kann eine Menge kaputt gehen

von Dr. Katharina Kremser, aktualisiert am 16.05.2019
Kniegelenk (Schematische Darstellung)

Aufbau des Knies


Das Knie ist ein ziemlich komplexes Gelenk – und ein wichtiges noch dazu. Es verbindet Ober- und Unterschenkel, trägt unser Körpergewicht, wenn wir gehen und stehen. Wir können das Knie beugen und strecken. Aber es lässt sich auch etwas nach innen und außen drehen. Experten bezeichnen es daher als ein Dreh-Schaniergelenk. Dafür dass das Gelenk mit seinen ungleichen Gelenkflächen trotzdem stabil bleibt, sorgen Bänder und Muskeln.

Die Kreuzbänder befinden sich im Inneren des Kniegelenkes. Sie stabilisieren das Knie bei Beugung. Außen- und Innenband sind die Seitenbänder. Sie halten das gestreckte Knie stabil. Kleine Faserknorpel, als Innen- und Außenmeniskus bezeichnet, liegen wie Dämpfer zwischen dem Ober- und Unterschenkelknochen. Der Innenmeniskus ist mit dem Innenband verwachsen, daher gehen die beiden bei Verletzungen häufig gemeinsam kaputt. Die Kniescheibe (Patella) ist ein kleiner Knochen, der in die sogenannte Patella-Sehne eingebettet ist.

Kniegelenk (Schematische Darstellung)

Knieverletzungen sind häufig und treten gerne beim Sport auf. Ein Knie kann aber auch durch andauernde Belastung verschleißen. Man spricht dann von einer Kniegelenksarthrose. Zudem können sich die Schleimbeutel im Bereich des Knies entzünden (siehe Abbildung oben), was ebenfalls zu Schmerzen führt.


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