Honigmelone: Honigsüßer Genuss

Die Honigmelone hat eine milde Süße und schmeckt pur, zu süßen und herzhaften Speisen

aktualisiert am 03.04.2014

Honigmelone, Netzmelone, Galiamelone: Alle gehören sie zu den Zuckermelonen


Inhaltsstoffe: Unter anderem Kalium und Provitamin A

Die Honigmelone ist wie alle Melonen sehr wasserhaltig. Sie enthält etwa 12 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm und gehört zu den Zuckermelonen. Zu den Inhaltsstoffen der Früchte zählen außerdem Kalium und Provitamin A. Kalium erfüllt unter anderem Aufgaben im Nerven- und Muskelstoffwechsel. Provitamin A wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt. Weitere wertvolle Inhaltsstoffe sind Vitamin C, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisen.

Herkunft: Honigmelone sollen schon die Ägypter angebaut haben

Vermutlich stammt die Honigmelone aus Afrika. Vor über 4000 Jahren sollen die Ägypter und Perser die Früchte bereits angebaut haben. Heute stammen die meisten Honigmelonen aus China. Europäische Produzenten sind die Mittelmeerstaaten Spanien, Italien und Griechenland.

Botanik: Mit der Gurke verwandt

Die Honigmelone Cucumis melo var. inodorus stammt aus der Familie der Kürbisgewächse. Die einjährige Pflanze bildet eine bis zu fünf Meter lange, unverzweigte Ranke. Versehen ist sie mit weichen Härchen. Die annähernd herzförmigen Blätter können bis zu 25 Zentimeter lang und ebenso breit werden. Ihr Blattrand ist fein gezähnt. Jede Pflanze kann männliche und weibliche, blassgelb gefärbte Blüten ausbilden. Männliche Blüten stehen in kleinen Blütenständen, weibliche wachsen einzeln. Die Früchte werden 15 bis 30 Zentimeter lang und wiegen durchschnittlich ein bis zwei Kilogramm. Sie sind oval geformt und laufen leicht spitz zu. Typisch ist die leuchtend gelbe Farbe. Die Schale ist meistens glatt, kann aber auch leicht warzig sein. Im Inneren befindet sich ein weißliches bis hellgrünes Fruchtfleisch. Es ist sehr saftig und schmeckt honigsüß. Honigmelonen sind mit der Salatgurke verwandt. Ein Blick in das Innere offenbart die Ähnlichkeit: Wie bei der Gurke befinden sich die Kerne mittig im Fruchtfleisch in einer Art Hohlraum angeordnet.

Saison: Europäische Honigmelonen im Sommer

Zwischen Juni und September werden die Honigmelonen in Europa geerntet. Dann haben sie auch bei uns Hauptsaison. Im Rest des Jahres muss aber niemand auf das Obst verzichten. Ganzjährig kommt es aus anderen Teilen der Welt auf den deutschen Markt.

Lagerung: Aufgeschnitten schnell verzehren

Eine unversehrte Frucht lässt sich gut lagern. Aufgeschnittene Honigmelonen sollten rasch verzehrt werden. Wichtig ist, dass die Schnittstellen von Frischhaltefolien bedeckt und vor dem Austrocknen geschützt sind.

Tipps zur Zubereitung: Süß und herzhaft

Die Honigmelone kann mit einem scharfen Messer in Spalten geschnitten werden. Die mittig angeordneten Kerne lassen sich mit einem Löffel herausnehmen. Das Fruchtfleisch schmeckt im Sommer gekühlt am besten. Zur Dekoration von Büfettplatten, Obstsalaten oder süßen Nachspeisen lassen sich mit einem Kugelausstecher oder einem Ausstechförmchen kleine Kugeln oder Figuren aus dem Fruchtfleisch ausstechen.

Ein Genuss ist Honigmelone auch als Shake, süße Sommersuppe oder Chutney. In Kombination mit Schinken ist sie eine beliebte Vorspeise, die im Handumdrehen angerichtet ist. Pikante Gerichte und herzhafte Salate erhalten mit etwas Honigmelone eine exotische Note.

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Nährwerttabelle: Honigmelone (pro 100 Gramm)


Energie


kcal
54

Fett


gesamt (g)
Spuren

Kohlenhydrate


gesamt (g)
12

Mineralstoffe (mg)


Natrium (Na)
20
Kalium (K)
310
Calcium (Ca)
15
Magnesium (Mg)
15
Phosphat (P)
25
Eisen (Fe)
0,2
Zink (Zn)
0,2

Vitamine


Beta-Carotin (µg)
4700
Vitamin E (mg)
0,1
Vitamin B1 (mg)
0,06
Vitamin B2 (mg)
0,02
Vitamin B6 (mg)
0,06
Folsäure (µg)
30
Vitamin C (mg)
30

 

Quelle der Nährwertangaben: Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Die Nährwerttabelle


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