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Augentumoren: Therapie

Die Behandlung hängt von der Tumorart ab. Liegt ein Aderhautmelanom vor, erfolgt beispielsweise meist eine örtliche Bestrahlung des Augentumors

aktualisiert am 14.11.2013
Operation am Auge

Wurde ein Tumor am Auge festgestellt, muss häufig ein chirurgischer Eingriff stattfinden


Gutartige Tumoren am Auge

Gutartige Augentumoren muss der Arzt nicht zwingend behandeln, wenn sie keine Beschwerden verursachen. Vergrößern sie sich, können sie allerdings kosmetisch stören. Dann nimmt der Augenarzt  in den meisten Fällen eine Exzision vor. Das heißt, er entfernt das gewucherte Gewebe unter örtlicher Betäubung mit einem Skalpell.

Bösartige Tumoren an Lid und Bindehaut

Hellen Hautkrebs, der sich am Lid oder auf der Bindehaut entwickelt hat, entfernt der Augenarzt normalerweise durch einen chirurgischen Eingriff. Wie groß dieser ist, hängt davon ab, in welchem Stadium der Tumor bereits ist und wo er sich genau befindet. Manchmal kommt alternativ oder zusätzlich eine örtlich wirkende Chemotherapie oder eine Vereisung (Kryotherapie) infrage.

Aderhautmelanom

Ein Aderhautmelanom behandeln Ärzte üblicherweise durch eine Bestrahlung. Ziel der Strahlentherapie ist es, den Tumor zu zerstören, das Auge jedoch zu erhalten. Ist das Melanom noch klein, kann der Arzt den Tumor lokal (Wirkung nur vor Ort, nicht in benachbartem Gewebe) bestrahlen. Dazu näht der Chirurg einen winzigen Strahlenträger auf die Lederhaut, und zwar genau über der Stelle, an der sich der Tumor weiter innen im Auge befindet. Der Strahlenträger besteht aus einem Metallgehäuse und enthält auf der dem Tumor zugewandten Seite eine Substanz, die radioaktive Strahlen absondert. Die Operation findet unter Vollnarkose oder unter örtlicher Betäubung statt. Bei sehr kleinen Tumoren kann der Arzt versuchen, das Tumorgewebe durch Hitze- oder Kälteeinwirkung zu beseitigen.

Hat die Geschwulst eine bestimmte Größe überschritten oder liegt der Tumor für eine örtliche Bestrahlung ungünstig, kommt eine Protonentherapie oder ein Bestrahlung mit einem Linearbeschleuniger infrage. Diese Behandlungen können nur spezialisierte Zentren durchführen, die über entsprechende Großgeräte verfügen. Welche Therapieform gewählt wird, müssen Arzt und Patient von Fall zu Fall individuell entscheiden.

Prognose: Die Chancen auf Heilung hängen unter anderem davon ab, ob der Tumor durch die Therapie vollständig entfernt wurde oder nicht. Ein Aderhautmelanom kann Metastasen entwickeln. Das sind Tochtergeschwülste, die sich in anderen Körperregionen bilden, zum Beispiel in der Leber. Treten Metastasen auf, ist die Prognose weniger gut.

Retinoblastom

Wird das Retinoblastom frühzeitig erkannt, stehen die Heilungschancen sehr gut. Liegt die nicht-erbliche Form vor, können die Heilungsraten bei bis zu 90 Prozent liegen. Die erbliche Form neigt eher zu Metastasen, weshalb die Prognose dort weniger gut ist.

Ist nur ein Auge von dem Tumor betroffen, findet meistens eine Enukleation statt. Das bedeutet, ein Chirurg entfernt den gesamten Augapfel. Anschließend setzt er einen künstlichen Platzhalter ein. Dieses Implantat trägt der Patient dauerhaft. Hat sich in beiden Augen ein Retinoblastom entwickelt, kommen verschiedene Therapieverfahren zum Einsatz: Der Augenarzt muss zunächst feststellen, wie groß die Tumoren jeweils sind. Dann kann er zusammen mit dem Patienten entscheiden, welche Behandlung am sinnvollsten erscheint. Ziel ist, zumindest an einem Auge die Sehfähigkeit zu erhalten.

Ist die Geschwulst noch klein, eignen sich lokal, also vor Ort wirkende Methoden. Hierzu kann der Arzt Hitze (Thermotherapie mit einem Laser) oder Kälte (Kryotherapie) auf das entartete Gewebe einwirken lassen. Eine Chemotherapie kann den Tumor verkleinern bevor dieser dann mit anderen Methoden vollständig zerstört wird. Das Auge, an dem das Retinoblastom bereits weiter fortgeschritten ist, muss ein Operateur in der Regel  operativ entfernen (Enukleation).


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