7 Selbsthilfe-Tipps für Asthma-Patienten

Richtige Körperhaltung, Lippenbremse, Asthma-Tagebuch: Mit einigen Tipps können Patienten ihre Symptome selbst lindern

von Dr. Reinhard Door, 21.01.2016

Ein Asthmaspray hilft bei akuten Atembeschwerden


Asthmaanfälle kommen oft unerwartet. Dann ist es gut, Pulverinhalator oder Dosieraerosol zur Hand zu haben, die binnen einer Minute Erleichterung verschaffen. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, bei schleichend zunehmenden Symptomen oder einem Anfall besser atmen zu können.

Dazu zählen zum Beispiel die Lippenbremse (Galeriebild 1) sowie der Atemreizgriff: die Bauchhaut unterhalb der Rippenbogen beim Einatmen vom Körper wegziehen und beim Ausatmen wieder loslassen. Eine weitere Möglichkeit, effektiver Luft zu holen, bieten die gezeigten Körperhaltungen in Galeriebild 2 – von Asthmatherapeuten entwickelt und mit leicht zu merkenden Namen versehen. Was dem einzelnen Patienten am besten hilft, lässt sich nur durch Ausprobieren herausfinden.

Selbsthilfe-Tipps für Asthma-Patienten

Auch Stress und Anspannung lösen mitunter Asthmasymptome aus oder verstärken sie. Dagegen helfen Techniken wie die progressive Muskelentspannung, Achtsamkeitstraining oder einige Yoga-Formen, die für eine gleichmäßigere Atmung sorgen können. Streng wissenschaftlich bewiesen ist ihr Effekt bei Asthma nicht. Doch einen Kurs zu besuchen und eine Methode zu erlernen ist allemal einen Versuch wert.

Hilfsmittel lösen Schleim

Erleichterung schaffen auch Atemtherapiegeräte, die durch Vibrationen beim Ausatmen den Schleim in den Bronchien lösen und ihn in Richtung Mund abtransportieren. Weitere Tipps, um die Krankheit besser in den Griff zu kriegen, finden Sie oben in der Bildergalerie.


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